Unterwasserkamera Test

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Eine Unterwasserkamera ist wie eine normale Kamera aufgebaut, nur kann diese auch unter der Wasseroberfläche verwendet werden. Solche Kameras besitzen die Eigenschaften sehr robust zu sein, dadurch wird die sensible Technik innerhalb des Geräts geschützt und man kann sich auf das konzentrieren, was wichtig ist, nämlich das Fotografieren!

Was sollte eine gute Unterwasserkamera leisten?

Ein wichtiges Kriterium ist die Bildqualität. Eine gute Unterwasserkamera zeichnet sich durch farbechte und scharfe Fotos aus. Richtige Darstellung von Farben, guter Kontrast und ausreichende Schärfe sind wichtige Merkmale. Viele Kameras besitzen außerdem eine Videofunktion, damit lassen sich Videos in Full HD aufnehmen. Allerdings macht sich diese Funktion im Endpreis des Gerätes bemerkbar. Überlegen Sie deshalb genau, ob Sie eine Videofunktion benötigen oder nicht.

UnterwasserkameraJe tiefer Sie mit ihrer Kamera tauchen umso weniger Licht scheint durch die Wasseroberfläche, deshalb ist ein lichtstarkes Objektiv Pflicht. Da bei vielen Kameragehäusen die Blitzfunktion beeinträchtigt ist, wäre eine z. B. akkubetriebene Videoleuchte von Vorteil, da diese als alternative Lichtquelle dient. Allerdings sollten Sie beim Zoomen keine Wunder erwartet. Während klassische Digitalkameras bis zu 15-fach vergrößern können, schaffen Unterwasserkameras nur einen Bruchteil. Das liegt daran, dass wasserdichte Kameras ein innen liegendes Objektiv haben, das vor Wasser schützt. Außerdem ist in den schlanken Geräten sehr wenig Platz. Ebenso wichtig wie ein gutes Objektiv ist ein optischer Bildstabilisator, der unbeabsichtigte Bewegungen der Unterwasserkamera im Moment des Abdrückens ausgleichen kann. Da man beim Tauchen oder Schnorcheln wegen der Taucherbrille nicht nahe genug an den optischen Sucher kommt, benötigt eine Unterwasserkamera ein großes und gut erkennbares Display. Eine Unterwasserkamera sollte natürlich nicht nur gute Bilder machen, sondern auch wasserdicht sein. Je tiefer Sie mit ihrer Kamera Tauchen umso mehr Druck wirkt auf das Kameragehäuse. Spitzenmodelle erreichen eine maximale Tiefengrenze von 40m. Für normale Sporttaucher reicht das natürlich aus.

In unserem Unterwasserkamera Test können Sie die folgenden Hersteller finden:

Der Einsatz unter Wasser stellt hohe Anforderungen an die Kamera. Schalter und Drehregler sollten groß und leicht zugänglich sein. Auch nasse Finger dürfen beim Bedienen der Kamera kein Problem darstellen. Unterwasserkameras sollten eine ausreichend lange Betriebsdauer bieten. Denn auf einem Schiff oder am Strand lässt sich nur schwer eine Steckdose zum Nachladen finden.

Die robusten Eigenschaften der Outdoor-Kamera stellen allerdings keinen Freifahrtschein für einen sorglosen Umgang dar. Wasserdicht sind die Kameras nur, solange die Dichtungen am Gehäuse intakt bleiben. Sand, Staub, Haare und andere Fremdkörper können diese empfindliche Dichtung beeinträchtigen. Achten Sie darum vor jedem Gebrauch auf eine saubere Dichtung an den Gehäuseabdeckungen. In der Regel benötigen die Unterwasserkameras keine besondere Pflege. Nach jeder Benutzung sollte das Ganze am besten mit klarem Süßwasser abgespült werden, um eventuelle Schmutzrückstände zu entfernen.

wasserdichte KameraWas vor einigen Jahren noch auf den Namen Unterwasserkamera hörte, trägt heute oft den Namen "Outdoor-Kamera". Eine Unterwasserkamera ist nicht nur für den Tauch- und Schnorcheleinsatz geeignet, sondern macht auch über Wasser eine gute Figur. Bei einer solchen "Outdoor-Kamera" ist es besonders wichtig, auf Qualität zu achten, denn der ständige Kontakt mit Salzwasser, Sand und Staub treibt auch vergleichsweise robuste Gehäuse schnell an ihre Grenzen. Wenn Sie also lange etwas von ihrer Kamera haben möchte, sollten Sie nicht am falschen Ende sparen, sonder auf höherpreisige Modelle zurückgreifen. Diese Kameras sind für extreme Situationen perfekt geeignet. Sie sind deutlich robuster als herkömmliche Kompaktkameras oder Spiegelreflexkameras. Eine moderne Outdoorkamera bietet einen Funktionsumfang, der bei Spitzenprodukten durchaus das Niveau einer Spiegelreflexkamera oder Systemkamera erlangt.

Es gibt sehr viele verschiedene Hersteller, die Unterwasserkameras anbieten. Damit Sie die richtige Kamera finden, sollten Sie vorher Ihre Anforderungen überdenken. Benötigen Sie die Kamera nur selten, reicht wahrscheinlich ein günstigeres Modell aus. Bei den Unterwasserkameras ist der Preis je nach Leistung gestaffelt. Sie bekommen eine einfache wasserdichte Kamera bereits für ca. 50 Euro. Sind Ihnen viele Einstellungsmöglichkeiten wichtig, kann eine gute Unterwasserkamera auch schnell 300 Euro oder noch mehr kosten. Bei einem Preis jenseits der 300 Euro haben Sie allerdings eine Anschaffung, die mehrere Jahre für gestochen scharfe Bilder sorgt. Kameras in dieser Preisklasse sind mit speziellen Funktionen ausgestattet, die für Hobbyfotografen und Profis sehr gut geeignet sind. Eine Kostengrenze gibt es nicht, je nach Anforderung kann der Preis sogar in die Tausende gehen.

Wasser und Sand beschädigen eine herkömmliche Digitalkamera und machen diese meist unbrauchbar. Möchten Sie Bilder auch bei starkem Regen, am Strand oder unter Wasser aufnehmen, empfiehlt sich der Kauf einer speziellen Kamera. Vor dem Kauf einer Unterwasserkamera sollten Sie sich Gedanken machen, welche Anforderungen Sie an die Kamera stellen. Möchten Sie zum Beispiel neben Fotos auch Videoaufnahmen machen? Wie professionell möchten Sie die Kamera zur Fotografie unter Wasser einsetzen? Wo möchten Sie die Kamera verwenden? Wünschen Sie sich zusätzliche Funktionen?

Um die wichtigsten Eigenschaften einer Unterwasserkamera im Überblick zu haben, sollten Sie folgende Checkliste beachten:

  1. Gehäuse
  2. Prüfen Sie die Qualität des Gehäuses. Durch den Kontakt mit Salzwasser und Schmutz, sowie den Temperaturschwankungen in mehreren Metern Tiefe, wird die Hülle der Kamera sehr stark strapaziert und kann bei schlechter Verarbeitung oder geringer Qualität schnell Schaden nehmen. Speziell das Display ist empfindlich. Gelangen Sand oder Wasser darunter, ist die Kamera häufig nicht mehr zu retten. Die Größe des Displays sollte bei mindestens zwei Zoll liegen. Eine helle Anzeige ermöglicht Ihnen gute Aufnahmen.

  3. Bedienung
  4. Achten Sie bei der Auswahl einer Unterwasserkamera auf größere Tasten. So lässt sich die Kamera auch bei längeren Tauchgängen und trotz Tauchhandschuhen einfach bedienen.

  5. Dichtheit
  6. Wasserdicht heißt nicht gleich wasserdicht. Beim Kauf einer Kamera kommt es bezüglich der Dichtheit auf den geplanten Einsatz an. Soll die Kamera in tieferen Gewässern zum Einsatz kommen, sollte die Wasserdichte bei mindestens fünf Metern liegen. Möchten Sie die Kamera nur im Schwimmbad oder Pool verwenden, ist auch eine geringere Tiefe ausreichend.

  7. Bildaufnahmen
  8. Um mit Ihrer Kamera perfekte Aufnahmen zu erhalten, sollten Sie auf die Auflösung achten. Für scharfe Bilder sollte die Kompaktkamera mindestens zehn Megapixel aufweisen. Da sich Unterwasserbewohner nicht immer direkt vor der Linse ablichten lassen, ist ein optischer Zoom von mindestens fünf Stufen empfehlenswert. Der Weißabgleich sorgt dafür, dass Sie naturgetreue Aufnahmen erhalten. Diese Funktion fehlt häufig bei Unterwasserkameras. Modelle mit Rotlichtfilter und der Möglichkeit von hochwertigen Nachtaufnahmen ist vor allem ab Wassertiefen von fünf Metern sinnvoll.

  9. Akkuleistung und Ladezeiten
  10. Die Akkuleistung ist bei Unterwasserkameras durch ihre anspruchsvolle Bauweise meist begrenzt. Hier müssen Sie vor dem Kauf abwägen, ob zum Beispiel 200 Aufnahmen ausreichen oder Sie eine höhere Kapazität wünschen. Je nachdem stehen verschiedene Modelle zur Auswahl. Gleiches gilt zum Thema Ladezeit. Möchten Sie die Kamera mehrmals täglich verwenden, sollten Sie auf niedrige Ladezeiten kombiniert mit langer Laufzeit achten.

Nicht nur die Auswahl an Unterwasserkameras wird immer größer, auch die Beliebtheit wächst. Um die Kameras an die Bedürfnisse der Käufer anzupassen, werden Unterwasserkameras mit zusätzlichen Funktionen angeboten.

  1. Videomodus
  2. Möchten Sie neben Bildern auch Videos aufzeichnen, sollten Sie sich für ein Modell mit Videomodus entscheiden. Besonders empfehlenswert sind Videofunktionen in HD Qualität.

  3. Bildstabilisierung
  4. Die Bildstabilisierung ist vor allem notwendig, wenn Sie Ihre Kamera auch bei Wellengang oder für Aufnahmen bei sportlicher Aktivität verwenden möchten.

  5. GPS
  6. Die GPS-Funktion liefert zu jedem Bild Standortinformationen. So sehen Sie bei der Nachbearbeitung am Computer auf einen Blick, wo das Bild aufgenommen wurde. Diese Funktion kann hilfreich sein, ist jedoch nicht unbedingt notwendig.

Unterwasserkameras haben besondere Anforderungen. Um lange Freude an Ihrer Kamera zu haben, sollten Sie diese sehr pfleglich behandeln. Salzwasser, UV-Strahlen, Sandkörner und andere kleine Fremdkörper können die Dichtungen der Unterwasserkamera angreifen und die Dichtheit beeinträchtigen. Um diese Eigenschaft nicht zu gefährden ist es empfehlenswert, die Dichtungen regelmäßig mit einem vom Hersteller freigegebenen Mittel leicht zu fetten und zu reinigen. Zudem empfiehlt es sich, die Kamera nach einem Tauchgang in Salzwasser gründlich zu reinigen.